Businessnetzwerk LinkedIn: 22 Tipps für die Jobsuche
Mit mittlerweile 20 Millionen Nutzer:innen in der D-A-CH-Region ist das amerikanische Business-Netzwerk LinkedIn als Karriereplattform nicht mehr wegzudenken. Lag der Fokus der Microsoft-Tochter lange Zeit vor allem auf internationaler Vernetzung und Großunternehmen, finden heute Fach- und Führungskräfte aus den unterschiedlichsten Branchen hier ihren neuen Arbeitgeber. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du LinkedIn für die Jobsuche nutzen kannst.
LinkedIn oder XING?
Businessnetzwerk vs. Job-Community
In Deutschland hatte XING als Businessnetzwerk made in Germany lange die Nase vorn. Zwar hat die Plattform mit 21 Millionen immer noch mehr registrierte Nutzer:innen als LinkedIn. Das amerikanische Netzwerk erfreut sich jedoch wachsenden Interesses und zeichnet sich durch eine höhere Aktivität seiner Nutzer:innen aus.

Zieht man das Tool ‚Google Trends‘ heran, zeigt sich, dass XING (blauer Balken) bis 2019 mehr Aufrufe bei Google hatte. Bis 2020 sind die Aufrufe gleichauf und ab ca. 2021 hat LinkedIn (roter Balken) mehr Aufrufe. Es ist davon auszugehen, dass LinkedIn weiter an Bedeutung gewinnen wird, da die Plattform insbesondere bei Studierenden einen höheren Bekanntheitsgrad als XING hat und sich durch mehr Interaktionsmöglichkeiten auszeichnet. Warum es dennoch sinnvoll ist, auch XING zu nutzen bzw. sein XING-Profil zu pflegen, erläutern wir in unserem Beitrag „Job-Community statt Business-Netzwerk: Warum XING für die Jobsuche immer wichtiger wird“. An dieser Stelle möchten wir uns jedoch auf die Nutzungsmöglichkeiten von LinkedIn für die Jobsuche konzentrieren.
22 Tipps zur Nutzung von LinkedIn für die Jobsuche
Grundsätzlich lassen sich fünf übergeordnete Jobsuche-Ziele bei LinkedIn verfolgen:
- Jobs finden
- Von Recruiter:innen gefunden werden
- Das berufliche Netzwerk nutzen und erweitern
- Hintergrundinformationen erhalten
- Gezielt lernen, um beruflich weiterzukommen
Im Folgenden geben wir Tipps, wie du deine Ziele für die Jobsuche bei LinkedIn erreichen kannst.
1) Erstelle ein aussagekräftiges Profil
Mit einem aussagekräftigen Profil und den richtigen Schlüsselwörtern machst du dich für Arbeitgeber sichtbar, die LinkedIn zur direkten Ansprache geeigneter Kandidat:innen nutzen. Dies sind vor allem Headhunter:innen, Personalvermittler:innen und Personalverantwortliche großer Unternehmen.
Um Arbeitgeber und Bewerber:innen zusammenzubringen, sind möglichst aussagekräftige Informationen, Daten und Begriffe notwendig. Mit ‚aussagekräftig‘ meinen wir, die eigenen Erfahrungen, Kenntnisse und Qualifikationen im Profil möglichst genau zu benennen. Eine gute Anleitung zur Erstellung eines aussagekräftigen LinkedIn-Profils findet sich im Karriereletter der Karriereexpertin Ute Blindert.
2) Überlege dir einen guten Profilslogan
Einen Aspekt des LinkedIn-Profils möchten wir an dieser Stelle besonders hervorheben: Den Profil-Slogan. Hier stehen die ersten Informationen über deine Person. In Kombination mit deinem Profilbild prägen sie den ersten Eindruck von dir, und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Im Idealfall sollten folgende Informationen erkennbar sein: Dein beruflicher Hintergrund, deine aktuelle Situation, deine berufliche Ausrichtung.
Wäre ich auf Jobsuche, könnte mein Slogan lauten: „Weiterbildungsberater und systemischer Coach mit Expertise in den Bereichen Berufsorientierung, Karriereberatung und Marketing. Aktuelle Weiterbildung in den Bereichen X,Y,Z. Angestrebte Position im Bereich X,Y,Z“.
Dies ist zwar länger als ein Slogan, gibt dem/der Besucher:in des Profils aber einen Überblick über den beruflichen Hintergrund, die aktuelle Situation und die berufliche Ausrichtung.
3) Lass Recruiter:innen wissen, dass du verfügbar bist

Im oberen Bereich deines LinkedIn-Profils findest du die Funktion „Offen für“. Hier kannst du angeben, dass du auf Jobsuche bist. Hier kannst du Position, Ort und Art der Beschäftigung angeben und festlegen, ob nur Recruiter:innen oder alle LinkedIn-Mitglieder deine Jobsuche sehen können. Wenn du „Für alle Linkedin-Mitglieder“ angibst, fügt LinkedIn den Fotorahmen „Open to work“ hinzu.
4) Füge dem Profil zusätzliche Abschnitte hinzu
Anders als XING ermöglicht LinkedIn seinen Nutzer:innen, das vorgegebene Profil durch weitere Abschnitte zu ergänzen. Dies sind unter anderem:
- Ehrenamtliche Erfahrungen und Tätigkeiten
- Organisationen
- Auszeichnungen
- Prüfungsergebnisse
- Patente
- Themen
- Projekte
- Veröffentlichungen
- Beiträge
Nimm dir Zeit und füge relevante Abschnitte hinzu. Das erhöht deine Auffindbarkeit und schafft Verlinkungen zu anderen LinkedIn-Nutzer:innen.
5) Nutze die Funktion „berufliche Auszeit“
Lange Zeit war es für LinkedIn-Nutzer:innen, die sich „zwischen zwei Jobs“ befinden – also auf Arbeitssuche sind –, schwierig, ihre aktuelle Situation sinnvoll in ihrem Lebenslauf anzugeben. Seit kurzem ist es möglich, eine „berufliche Auszeit“ in den LinkedIn-Lebenslauf einzutragen:


Dazu stehen verschiedene Typen von Auszeit zur Verfügung – vom Karriereübergang über die persönliche Zielverfolgung bis hin zur Reise.
Tipp: Nutze das Beschreibungsfeld, um dort Keywords zu platzieren, die fachlich zu dir passen (z. B. „die Phase nutze ich, um mich persönlich in Themen wie Online Marketing, SEO und Social Media weiterzubilden“.)
6) Lege ein bilinguales Profil an
Bei LinkedIn kannst du dein Profil mehrsprachig anlegen. So machst du dich mit einem englischsprachigen Profil für entsprechend suchende Recruiter:innen sichtbar. Wie du das Profil bilingual anlegst, kannst du im Blogbeitrag ‚Mehrsprachiges (Multlinguales) Profil bei LinkedIn erstellen‘ des LinkedIn-Experten Stefan Koß nachlesen.
7) Hebe deine Expertise hervor

Durch das Feld „Im Fokus“ bietet LinkedIn dir auch in der kostenfreien Variante optisch ansprechende Möglichkeiten, deine Expertise durch die Einbindung von Links, Bildern oder Videos hervorzuheben. So gibst du Besucher:innen einen besseren Einblick in deine Arbeit und hebst dich von anderen Nutzer:innen ab.
8) Erziele Reichweite durch die Veröffentlichung von Beiträgen

Bei LinkedIn kannst du durch die Funktion „Artikel veröffentlichen“ Fachbeiträge publizieren, mit denen du über dein eigenes Netzwerk hinaus Nutzer:innen erreichst.
Lars Hahn, Geschäftsführer der LVQ, erreichte mit seinem Beitrag ‚Digitalisierung und Zukunft der Arbeit: Roboter statt Menschen‘ über 1.800 Mitglieder. Der Beitrag wurde außerdem 14-mal geteilt. Indem du Beiträge zu deinen Fachthemen veröffentlichst, machst du potenzielle Arbeitgeber auf dich aufmerksam.
9) Empfiehl und lass dich persönlich empfehlen
Persönliche Empfehlungen spielen im englischsprachigen Raum eine große Rolle und stellen praktisch das Pendant zu den in Deutschland üblichen Arbeitszeugnissen dar. Entsprechend bietet LinkedIn mehrere Möglichkeiten der Empfehlung, die sich auf deine Profilstärke auswirkt.
Häufig genutzt werden die „Endorsements“. Hier werden Kenntnisse aus deinem Profil von anderen LinkedIn-Nutzer:innen bestätigt. Je häufiger eine Kenntnis bestätigt wird, desto besser wirst du dafür bei LinkedIn gefunden.
Tipp: Um Endorsements zu erhalten, bestätige am besten zunächst die Kenntnisse deiner Kontakte. Diese werden im Idealfall deine Kenntnisse bereitwillig bestätigen.

Tipp: Um Endorsements zu erhalten, bestätige am besten zunächst die Kenntnisse deiner Kontakte. Diese werden deine Kenntnisse bereitwillig bestätigen.
10) Informiere dein Netzwerk über Aktualisierungen in deinem Profil
Eine unserer Weiterbildungsteilnehmerinnen berichtete, dass sie ihr neu erworbenes Zertifikat in ihr LinkedIn-Profil eingetragen hatte. Sie nutzte die Möglichkeit, diese Info in ihrem Netzwerk zu teilen:

Ein ehemaliger Kommilitone wurde auf dieses Update aufmerksam und schrieb ihr, dass man bei seiner Firma Leute mit entsprechenden Qualifikationen benötige. Sie schickte eine Bewerbung und erhielt die Stelle. Es lohnt sich also, Neuigkeiten im eigenen Netzwerk zu teilen.
11) Nimm dir Zeit für die Funktionen des LinkedIn-Stellenmarktes
LinkedIn hat unter „Jobs“ einen eigenen Stellenmarkt mit vielen nützlichen Funktionen, die sich aber nicht auf den ersten Blick erschließen. Es lohnt sich daher, etwas Zeit einzuplanen, um sich mit diesen Funktionen und deren Nutzung vertraut zu machen. Über den Stellenmarkt kannst du gezielt nach Stellen suchen und dir anhand deiner Profilangaben Stellenvorschläge machen lassen.
Nutze bei der Suche nach Stellen die Funktion „Alle Filter“, um möglichst passende Ergebnisse und hochwertige Stellenvorschläge über abonnierte Suchaufträge zu erhalten.
Je detaillierter und genauer du dein Profil anlegst, desto passender sind die vorgeschlagenen Stellen. Sollten dir dennoch Stellen angezeigt werden, die nicht passen, kannst du diese ausblenden. Wählst du bei passenden Stellen wieder die Funktion „merken“, wird dies dem Algorithmus mitgeteilt und er macht auf dieser Grundlage weitere, immer passendere Vorschläge.
12) Digitalisiere und erweitere dein Netzwerk
Wie bei XING ist auch bei LinkedIn dein Netzwerk das wertvollste Gut für die Jobsuche. LinkedIn bietet dir viele sinnvolle Job-, Kontakt- und Unternehmensempfehlungen unter Einbeziehung deiner Kontakte. Suche gezielt nach Verwandten, Bekannten, Freund:innen, (aktuellen und ehemaligen) Arbeitskolleg:innen oder Kommiliton:innen auf LinkedIn und lade sie in dein Netzwerk ein. Je aktiver du in der Vernetzung bist, desto größer der Wert, den LinkedIn deinem Profil beimisst.
13) Vernetze dich in Gruppen
Wusstest du, dass es auf LinkedIn viele Gruppen gibt, in denen du dich gezielt mit Menschen aus deinem fachlichen Bereich vernetzen kannst? Gruppen sieht man nicht auf den ersten Blick in der LinkedIn-Nutzeroberfläche. Nutze die Suchfunktion in der Kopfzeile und gib dein Fachthema an, wie in diesem Beispiel „Maschinenbau“. Du kannst nun aus verschiedenen Rubriken wählen (Personen, Beiträge, Jobs etc.). Hier findest du auch entsprechende Gruppen:

Durch Anklicken des „Teilnehmen“-Buttons kannst du problemlos den Gruppen beitreten.
Dein Mehrwert: Erfahrungen teilen, neues Wissen aufbauen und dein Netzwerk erweitern!
14) Besuche Events
Wie die Gruppen sind Events eine versteckte, aber sehr nützliche Funktion. Du findest sie über denselben Suchpfad wie die Gruppen. Gerade seit XING Anfang 2023 die Funktion „Events“ entfernt hat, finden sich immer mehr spannende Veranstaltungen auf LinkedIn: Ob Webinare, Fachmessen, Themenstammtische oder Karrieretage – hier hast du vielfältige Möglichkeiten zum Wissens- und Netzwerkaufbau.
15) Nutze die erweiterte Suche zu Recherchezwecken
Die erweiterte Suchfunktion bei LinkedIn lässt sich für verschiedene Zwecke nutzen, zum Beispiel:
- Ansprechpersonen potenzieller Arbeitgeber finden
- Unternehmen in relevanten Branchen finden
- Impulse für die Berufsorientierung gewinnen (Was machen beispielsweise andere Geisteswissenschaftler:innen?)
- Recruiter:innen finden und gezielt anschreiben
Dabei erschließt sich das Potenzial der Suchfunktion auf den ersten Blick nicht:

Gibst du bestimmte, für dich relevante Keywords in die Suchfunktion ein, zeigt LinkedIn dir einen ersten Filter an. Hier kannst du zwischen Personen, Jobs, Gruppen, Events, Unternehmen, Beiträgen und Kursen filtern. Jede Rubrik hat wiederum einen erweiterten Filter, der das Potenzial der erweiterten Suche aufzeigt:
Du hast allein bei der Personensuche zehn Kategorien, nach denen du filtern kannst. Als Chemiker:in kann es zum Beispiel Sinn machen, nach allen Personaler:innen in Nordrhein-Westfalen zu suchen, die in der Chemiebranche tätig sind und Mitarbeiter:innen suchen.
16) Folge potenziellen Arbeitgebern und interagiere mit ihnen
Findest du über die erweiterte Suche potenzielle Arbeitgeber, lohnt es sich, den Unternehmensneuigkeiten zu folgen (sofern der Arbeitgeber Neuigkeiten über LinkedIn veröffentlicht). Diese Funktion steht dir zur Verfügung, sobald du ein Unternehmensprofil aufrufst.
Dein Mehrwert: Viele Unternehmen teilen ihre neuen Stellen auf LinkedIn, bevor Sie diese in öffentlichen Stellenbörsen teilen. So wirst du schnell auf neue Stellen aufmerksam.
Zudem kann es sich lohnen, Beiträge der Unternehmen zu liken oder zu kommentieren: So wurde ein Unternehmen auf einen ehemaligen LVQ-Teilnehmer aufmerksam, weil dieser mehrfach Beiträge des Unternehmens likte und kommentierte. Kurze Zeit später wurde ein Termin für ein Bewerbungsgespräch vereinbart.
17) Folge Fachexpert:innen aus deinem Bereich
Ähnlich wie bei Unternehmen kannst du auf LinkedIn Personen folgen, ohne dich direkt mit ihnen vernetzen zu müssen. In fast jedem Fachbereich gibt es mittlerweile Expert:innen, die aktiv bei LinkedIn neues Wissen teilen, Diskussionen anregen und sich gerne vernetzen. Wenn du Expert:innen aus deinem Fachbereich kennst, kannst du diese über die Suchfunktion von LinkedIn finden. Oder gib deinen Fachbegriff in das Suchfeld ein:

Dir werden dann unter anderem „Personen, die über #X, Y, Z sprechen“ angezeigt. Anhand der angezeigten Followerzahl erhältst du einen Ersteindruck, ob es sich lohnt, diesen Personen zu folgen.
18) Abonniere hilfreiche Hashtags
Auch das Abonnieren von Hashtags kann dabei helfen, im eigenen Themenbereich auf dem Laufenden zu bleiben. So wirst du immer wieder aufs Neue darüber informiert, wenn Personen oder Unternehmen zu bestimmten Fachthemen schreiben. Das Prinzip zum Folgen von Hashtags ist dasselbe wie bei Personen und Unternehmen. Gib einfach dein Thema mit Hashtag (zum Beispiel #Maschinenbau) in die Suchleiste ein. Schön kannst du diesem Hashtag folgen.
19) Probiere die Premium-Funktion aus
Mit der kostenfreien Basisversion kannst du bei LinkedIn schon viel für die Jobsuche erreichen. Es lohnt sich jedoch durchaus, mal die kostenfreie einmonatige Premium-Mitgliedschaft auszuprobieren.
Dein Mehrwert:

Warum ich nur die einmonatige Probeversion empfehle, siehst du mit Blick auf den Preis: 39,33 Euro pro Monat sind nicht wenig (zum Vergleich: XING bietet einigen Nutzer:innen aktuell die Premiumversion für monatlich 3,50 Euro an). Auch wenn du zusätzlich Zugriff auf 16.000 ‚Linkedin Learning‘-Kurse hast, lohnt sich der Preis meiner Meinung nach nicht.
Daher mein Tipp: Probiere lieber in einer aktiven Phase der Jobsuche den Basismonat aus.
20) Probiere „LinkedIn Learning“ für die Optimierung der Jobsuche aus
Unter den 16.000 Kursen finden sich auch jede Menge hilfreiche Kurse für die Jobsuche: Von der Erstellung eines attraktiven Lebenslaufs, Vernetzungstipps, Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch bis zum Verfassen von Initiativbewerbungen. Gehst du in die Rubrik „Jobs“ und klickst links auf „Unterstützung für Jobsuchende“, findest du eine Auswahl interessanter Lerneinheiten:

21) Nutze den LinkedIn „Career Explorer“
LinkedIn verbessert stetig sein Angebot an Karriereentwicklungsmöglichkeiten für seine Mitglieder und hat dazu gemeinsam mit Microsoft und GitHup das Tool „Career Explorer“ entwickelt. In Deutschland ist ein Teil dieses Tools mit den beiden Bereichen „Kompetenzen für gefragte Jobs“ und „Jobsuche und Bewerbung“ nutzbar.
Über den Bereich „Kompetenzen für gefragte Jobs“ hat LinkedIn die 10 gefragtesten Jobs wie zum Beispiel Spezialist:in für digitales Marketing, Projektmanager:in sowie die dafür erforderlichen Kompetenzen zusammengestellt. Über „neue Kenntnisse erwerben“ führt LinkedIn dich auf die Lernplattform ‚LinkedIn Learning‘, über die du einen Lernpfad angezeigt bekommst, über den du dir Stück für Stück Wissen in den entsprechenden Berufsfeldern aneignen kannst.
22) Nutze ChatGPT zur Verbesserung deiner Jobsuche bei LinkedIn
In unserem Blog haben wir unlängst darüber berichtet, wie ChatGPT bei der Berufsorientierung unterstützen kann. Mittlerweile legen wir unseren Teilnehmer:innen nahe, ChatGPT in den Bewerbungsprozess einzubinden. Ich habe bereits erste Rückmeldungen erhalten, in denen ChatGPT tatsächlich eine nützliche Hilfe war – sei es beim Formulieren eines LinkedIn-Slogans, beim Ansprechen eines/einer Personaler:in per Direktnachricht oder beim Finden passender Keywords. Warum fragen wir ChatGPT nicht direkt, wie es uns bei der Nutzung von LinkedIn helfen kann?

LinkedIn für die Jobsuche: Eine Fülle an Möglichkeiten
Wie du siehst bietet LinkedIn eine Vielzahl an Funktionen für die Jobsuche. Wie bei anderen sozialen Netzwerken spielt auch hier der Zeitfaktor eine Rolle. Parallel ein zusätzliches XING-Profil pflegen, Jobbörsen durchsuchen, Karriere-Events besuchen, das ‚analoge‘ Netzwerk pflegen – die Bewerbung ist ein Fulltime-Job und die Konzentration auf nur eine Plattform kaum möglich.
Wir empfehlen daher, zunächst ein aussagekräftiges Profil zu erstellen und das eigene Netzwerk zu pflegen. Probiere dann nach und nach die weiteren Funktionen von LinkedIn aus und schaue, welche deiner Aktivitäten sich inwiefern auszahlen.
Welche Erfahrungen hast du mit LinkedIn gemacht? Welche Funktionen haben bei der Jobsuche gut funktioniert? Wir freuen uns auf deine Erfahrungsberichte.
Text: Martin Salwiczek.
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