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Jobsuche: „Zeig Interesse und dass Du für die Sache brennst!“. Karrierebibel-Gründer Jochen Mai zu Trends bei Karriere und Beruf

Lars Hahn02.06.2014
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Jochen Mai im LVQ-Blog über JobsucheJobsuche funktioniert heute anders als noch vor einigen Jahren. Wer sollte darüber besser sprechen können als Jochen Mai, Gründer der Karrierebibel.de, dem größten und einflussreichsten Blog in Sachen Karriere, Bewerbung und Jobsuche.

Wir hatten die Möglichkeit, Jochen Mai beim virtuellen Kaffee genau darüber auszufragen:

  • Wie hat sich Jobsuche in den letzten 10 Jahren verändert?
  • Was sollten Menschen heute tun, die den Job wechseln müssen oder wollen?
  • Ist Social Media wirklich für jeden geeignet?

Und was als Resümee herausgekommen ist, fanden wir selbst ein wenig erstaunlich:

Jobsuche und Personalgewinnung unterscheiden sich gar nicht so

Überraschende Erkenntnis:

Sowohl das Unternehmen, das seine Fachkräfte sucht, als auch der Bewerber, der auf Jobsuche ist, könnten mit gleichen Mitteln jeweils zum Ziel kommen. Die zielgerichtete Nutzung von Social Media, um bei seiner Zielgruppe Aufmerksamkeit zu erreichen, sieht Jochen Mai als Riesenchance. Damit könne man als Unternehmen dem ganzen Thema Fachkräftemangel begegnen. Und als Bewerber bietet sich in der konsequenten Nutzung der sozialen Netzwerke eine riesige Chance, den richtigen Job zu bekommen.

Bewerber-Blog: „Zeig, dass Du für Dein Thema brennst“

Dreh- und Angelpunkt sollte dabei tatsächlich das eigene Blog sein. Und das gelte längst nicht nur für Social-Media-Freaks.

„Ich glaube, dass der normale Job-Kandidat genauso ein Blog schreiben kann. Der muss ja nicht jeden Tag selber was schreiben“, meint Jochen.

Es reiche auch sogenannte Content Curation. Das bedeute: Ich sammle Inhalte zu meinem Thema und verlinke auf drei, vier, fünf Artikel oder Seiten zu meiner Materie. Der Fahrzeug-Ingenieur könnte beispielsweise zum aktuellen Thema Google-Car und zur Entwicklung in der Branche auf entsprechende Zeitschriften, Links und Artikel verlinken und so den Inhalt aufbereiten.

Ziel des Bloggens sei unter anderem:

  • Zu dokumentieren: A. ich kenne mich in meinem Thema aus und B. ich brenne für mein Thema.
  • Die Zielgruppe der passenden Fachleute aufmerksam zu machen auf mein Interesse, Wissen und meine Aktivitäten
  • Spannende Themen sammeln, aufpicken und selber „kuratieren“
  • Sich mit entsprechenden Protagonisten meiner Branche vernetzen, auch über zusätzliche Kanäle wie Twitter und Google Plus.

Wer übrigens mehr zum Thema „Bloggen als Bewerber“ wissen möchte, wird natürlich fündig bei Karrierebibel.de: http://karrierebibel.de/bewerberblogs-abc-fuer-die-eigene-website/

Und auch wenn XING für die Jobsuche bei der LVQ im Vordergrund steht: Wir geben ebenfalls Tipps und Beratung zu Blogs, Twitter, Google Plus und Co. für Bewerber.

Das gesamte Gespräch mit Jochen Mai, das übrigens als Google Hangout stattgefunden hat, sehen Sie im nachfolgenden Video:

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Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Kay Pfefferkuchen.

Die LVQ Weiterbildung und Beratung GmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Online-Präsenzunterricht mit Dozent*innen aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

Für Berufstätige bietet die LVQ Business Akademie entsprechende Weiterbildungen. Der Fokus liegt auf der Vermittlung fachspezifischer Themen aus dem gesetzlich geregelten Bereich. Inhouse-Seminare, Beratung und Schulungen für Unternehmen runden das Angebot der LVQ ab.

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